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Atopische Haut bei Haustieren: Hilfe und Pflege für empfindliche Lieblinge

Dein treuer Begleiter kratzt sich ständig, leckt seine Pfoten unaufhörlich oder hat gerötete Hautstellen? Das können Anzeichen für atopische Dermatitis sein, eine weit verbreitete allergische Hauterkrankung bei Hunden und Katzen. Aber keine Sorge, du bist nicht allein! Viele Tierbesitzer stehen vor dieser Herausforderung. Wir von Zoome.de möchten dir mit Rat und Tat zur Seite stehen und dir helfen, die bestmögliche Pflege für dein Tier zu finden. Denn ein Leben ohne ständigen Juckreiz und Hautirritationen ist für deinen Liebling möglich!

Atopische Dermatitis ist mehr als nur eine „empfindliche Haut„. Sie ist eine komplexe Erkrankung, die das Wohlbefinden deines Tieres erheblich beeinträchtigen kann. Aber mit dem richtigen Wissen und den passenden Produkten kannst du deinem Vierbeiner zu einem entspannteren und glücklicheren Leben verhelfen.

Was ist atopische Dermatitis eigentlich?

Atopische Dermatitis, oft auch als Atopie bezeichnet, ist eine genetisch bedingte Veranlagung zu allergischen Reaktionen auf normalerweise harmlose Substanzen in der Umwelt. Dazu gehören beispielsweise Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder bestimmte Futtermittelbestandteile. Im Grunde ist das Immunsystem deines Tieres überempfindlich und reagiert auf diese Allergene mit einer Entzündungsreaktion der Haut.

Stell dir vor, dein Hund oder deine Katze ist wie ein kleiner Detektiv, dessen Alarmanlage viel zu sensibel eingestellt ist. Jedes Mal, wenn er mit einem Allergen in Kontakt kommt, schlägt die Alarmanlage an, und es kommt zu Juckreiz, Rötungen und Entzündungen.

Wie erkenne ich Atopie bei meinem Tier?

Die Symptome der atopischen Dermatitis können vielfältig sein und sich im Laufe der Zeit verändern. Einige der häufigsten Anzeichen sind:

  • Starker Juckreiz: Dein Tier kratzt, leckt oder reibt sich exzessiv, oft bis hin zu Hautverletzungen.
  • Rötungen und Entzündungen: Besonders betroffen sind häufig die Ohren, die Pfoten, die Achseln, die Leistengegend und das Gesicht.
  • Hautveränderungen: Dazu gehören Schuppenbildung, Krusten, Haarausfall und Verdickung der Haut (Lichenifikation).
  • Ohrenentzündungen: Wiederkehrende Ohrenentzündungen sind ein häufiges Begleitsymptom der Atopie.
  • Sekundärinfektionen: Durch das ständige Kratzen können Bakterien oder Pilze in die Haut eindringen und zu zusätzlichen Infektionen führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Symptome auch bei anderen Hauterkrankungen auftreten können. Daher ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose stellen zu lassen.

Die Ursachen der Atopie: Ein Blick hinter die Kulissen

Die genauen Ursachen der atopischen Dermatitis sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Einige Hunderassen, wie beispielsweise Golden Retriever, Labrador Retriever, Boxer, Französische Bulldoggen und West Highland White Terrier, sind häufiger betroffen als andere. Auch bei Katzen gibt es Rassen, die eine höhere Anfälligkeit für Atopie zeigen, wie beispielsweise Siamkatzen und Perserkatzen.

Die Umweltfaktoren, die zur Entwicklung von Atopie beitragen können, sind vielfältig:

  • Allergene: Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Tierhaare, Federn und bestimmte Futtermittelbestandteile können allergische Reaktionen auslösen.
  • Reizstoffe: Chemikalien, Reinigungsmittel, Duftstoffe und bestimmte Textilien können die Haut zusätzlich reizen.
  • Klima: Trockene Luft und extreme Temperaturen können die Hautbarriere schwächen und die Entstehung von Atopie begünstigen.
  • Stress: Stress kann das Immunsystem schwächen und die Symptome der Atopie verschlimmern.

Diagnose und Behandlung: Gemeinsam zum Erfolg

Die Diagnose der atopischen Dermatitis ist oft ein Ausschlussverfahren. Der Tierarzt wird zunächst andere mögliche Ursachen für die Hautprobleme deines Tieres ausschließen, wie beispielsweise Parasitenbefall (z.B. Flöhe, Milben), Futtermittelallergien oder bakterielle Infektionen. Anschließend können Allergietests durchgeführt werden, um die spezifischen Allergene zu identifizieren, auf die dein Tier reagiert. Diese Tests können in Form von Hauttests (Intrakutantests) oder Bluttests (Serumallergietests) durchgeführt werden.

Die Behandlung der atopischen Dermatitis ist in der Regel langfristig und individuell auf die Bedürfnisse deines Tieres abgestimmt. Es gibt keine „Heilung“ im eigentlichen Sinne, aber die Symptome können in den meisten Fällen erfolgreich kontrolliert werden. Ziel der Behandlung ist es, den Juckreiz zu lindern, die Entzündung zu reduzieren, die Hautbarriere zu stärken und Sekundärinfektionen zu behandeln.

Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist die Allergenvermeidung. Wenn die spezifischen Allergene bekannt sind, solltest du versuchen, den Kontakt deines Tieres mit diesen Allergenen so weit wie möglich zu reduzieren. Das kann bedeuten, dass du die Spaziergänge während der Pollenflugzeit einschränkst, spezielle Staubsauger mit HEPA-Filtern verwendest oder auf hypoallergene Futtermittel umsteigst.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Medikamente, die zur Linderung der Symptome eingesetzt werden können:

  • Antihistaminika: Diese Medikamente können den Juckreiz reduzieren, sind aber nicht immer bei allen Tieren wirksam.
  • Kortikosteroide: Kortikosteroide sind entzündungshemmende Medikamente, die in Form von Tabletten, Sprays oder Cremes verabreicht werden können. Sie können die Symptome schnell lindern, sollten aber aufgrund möglicher Nebenwirkungen nur kurzfristig oder in niedriger Dosierung eingesetzt werden.
  • Ciclosporin: Ciclosporin ist ein Immunsuppressivum, das die Aktivität des Immunsystems reduziert und somit die Entzündung hemmt. Es ist eine wirksame Alternative zu Kortikosteroiden und kann langfristig eingesetzt werden.
  • Lokivetmab: Lokivetmab ist ein monoklonaler Antikörper, der spezifisch gegen einen Botenstoff des Immunsystems (IL-31) gerichtet ist, der eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Juckreiz spielt. Es ist eine relativ neue Therapieoption, die sich als sehr wirksam und gut verträglich erwiesen hat.

Neben den Medikamenten gibt es auch verschiedene topische Behandlungen, die helfen können, die Hautbarriere zu stärken und den Juckreiz zu lindern:

  • Shampoos: Spezielle Shampoos mit beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen können helfen, die Haut zu reinigen, zu beruhigen und den Juckreiz zu lindern.
  • Spülungen: Spülungen mit entzündungshemmenden oder antimikrobiellen Wirkstoffen können helfen, Sekundärinfektionen zu behandeln.
  • Cremes und Lotionen: Cremes und Lotionen mit feuchtigkeitsspendenden, beruhigenden oder entzündungshemmenden Inhaltsstoffen können helfen, die Hautbarriere zu stärken und den Juckreiz zu lindern.

Eine ausgewogene Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Behandlung der atopischen Dermatitis. Hypoallergene Futtermittel, die auf eine begrenzte Anzahl von Proteinquellen basieren, können helfen, Futtermittelallergien auszuschließen. Ergänzungen mit Omega-3-Fettsäuren können die Entzündung reduzieren und die Hautgesundheit verbessern.

In einigen Fällen kann eine Hyposensibilisierung (Allergen-spezifische Immuntherapie) in Betracht gezogen werden. Dabei wird dem Tier über einen längeren Zeitraum hinweg eine kleine Menge des Allergens verabreicht, um das Immunsystem langsam an das Allergen zu gewöhnen und die allergische Reaktion zu reduzieren.

Die Rolle von Zoome.de bei der Pflege deines Tieres mit Atopie

Wir von Zoome.de verstehen, wie belastend die atopische Dermatitis für dich und dein Tier sein kann. Deshalb bieten wir eine sorgfältig ausgewählte Palette an Produkten an, die speziell auf die Bedürfnisse von Tieren mit empfindlicher und atopischer Haut zugeschnitten sind. Unsere Produkte sind:

  • Hochwertig: Wir arbeiten nur mit renommierten Herstellern zusammen, die qualitativ hochwertige Inhaltsstoffe verwenden und auf die Verträglichkeit ihrer Produkte achten.
  • Wirksam: Unsere Produkte enthalten Inhaltsstoffe, die nachweislich helfen, den Juckreiz zu lindern, die Entzündung zu reduzieren und die Hautbarriere zu stärken.
  • Verträglich: Unsere Produkte sind frei von unnötigen Zusätzen, wie beispielsweise Duftstoffen, Farbstoffen und Konservierungsmitteln, die die Haut zusätzlich reizen könnten.

In unserem Sortiment findest du:

  • Hypoallergene Futtermittel: Futtermittel mit einer begrenzten Anzahl von Proteinquellen und ohne künstliche Zusätze.
  • Spezialshampoos und -spülungen: Shampoos und Spülungen mit beruhigenden, feuchtigkeitsspendenden und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen.
  • Pflegeprodukte: Cremes, Lotionen und Sprays zur Stärkung der Hautbarriere und zur Linderung von Juckreiz.
  • Ergänzungsfuttermittel: Omega-3-Fettsäuren, Probiotika und andere Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Hautgesundheit.
  • Umweltprodukte: Spezielle Staubsauger mit HEPA-Filtern, milbenabweisende Bettwäsche und andere Produkte zur Reduzierung der Allergenbelastung in der Umgebung.

Aber wir bieten mehr als nur Produkte. Wir möchten dir auch mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung zur Seite stehen. Unser Team von Experten steht dir gerne mit Rat und Tat zur Seite und hilft dir, die richtigen Produkte für dein Tier auszuwählen. Wir beantworten deine Fragen, geben dir Tipps zur Pflege und unterstützen dich dabei, den Alltag mit deinem Tier mit Atopie so angenehm wie möglich zu gestalten.

Praktische Tipps für den Alltag mit einem Tier mit Atopie

Neben der tierärztlichen Behandlung und der Verwendung geeigneter Produkte gibt es noch einige weitere Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um deinem Tier das Leben mit Atopie zu erleichtern:

  • Regelmäßige Fellpflege: Bürste dein Tier regelmäßig, um lose Haare und Schuppen zu entfernen und die Haut zu belüften.
  • Häufiges Staubsaugen: Staubsauge regelmäßig, um Hausstaubmilben und andere Allergene zu entfernen. Verwende am besten einen Staubsauger mit HEPA-Filter.
  • Bettwäsche waschen: Wasche die Bettwäsche deines Tieres regelmäßig bei mindestens 60 Grad Celsius, um Hausstaubmilben abzutöten.
  • Luftfeuchtigkeit kontrollieren: Achte auf eine angemessene Luftfeuchtigkeit in deiner Wohnung, besonders in den Wintermonaten.
  • Stress reduzieren: Sorge für ausreichend Ruhe und Entspannung für dein Tier. Vermeide Stresssituationen, wann immer möglich.
  • Kratzschutz: Wenn dein Tier sich stark kratzt, können spezielle Kratzschutzhalsbänder oder -anzüge helfen, die Haut vor Verletzungen zu schützen.
  • Futtermanagement: Füttere ein hochwertiges, hypoallergenes Futter und vermeide Leckerlis mit unnötigen Zusätzen.
  • Regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt: Lasse dein Tier regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen, um den Zustand der Haut zu überwachen und die Behandlung gegebenenfalls anzupassen.

Mit Geduld, Konsequenz und der richtigen Pflege kannst du deinem Tier mit atopischer Dermatitis zu einem deutlich besseren Lebensgefühl verhelfen. Wir von Zoome.de sind dein Partner auf diesem Weg und unterstützen dich gerne dabei!

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Atopischen Dermatitis bei Haustieren

Was ist der Unterschied zwischen einer Allergie und Atopie?

Während eine Allergie eine Reaktion auf einen spezifischen Auslöser ist (z.B. ein bestimmtes Futter oder Insektengift), ist Atopie eine genetische Prädisposition, auf eigentlich harmlose Umweltstoffe überempfindlich zu reagieren. Atopische Tiere entwickeln also leichter Allergien, da ihre Hautbarriere und ihr Immunsystem geschwächt sind.

Kann ich Atopie bei meinem Tier heilen?

Atopie ist eine chronische Erkrankung, die in der Regel nicht heilbar ist. Allerdings können die Symptome mit der richtigen Behandlung und Pflege sehr gut kontrolliert werden, sodass dein Tier ein komfortables Leben führen kann.

Wie finde ich heraus, auf welche Allergene mein Tier reagiert?

Dein Tierarzt kann Allergietests durchführen, um die spezifischen Allergene zu identifizieren, die bei deinem Tier eine Reaktion auslösen. Es gibt Hauttests (Intrakutantests) und Bluttests (Serumallergietests). Sprich mit deinem Tierarzt darüber, welche Methode für dein Tier am besten geeignet ist.

Welche Rolle spielt das Futter bei Atopie?

Futtermittelallergien können Atopie-Symptome verstärken oder sogar auslösen. Ein hypoallergenes Futter mit begrenzter Proteinquelle kann helfen, Futtermittelallergien auszuschließen und die Hautgesundheit zu verbessern. Sprich mit deinem Tierarzt über die beste Futterwahl für dein Tier.

Wie oft sollte ich mein Tier mit Atopie baden?

Das hängt von der Schwere der Symptome und den Empfehlungen deines Tierarztes ab. Im Allgemeinen sollte man Tiere mit Atopie nicht zu oft baden, da dies die Haut austrocknen kann. Verwende ein mildes, hypoallergenes Shampoo und spüle es gründlich aus. Dein Tierarzt kann dir sagen, wie oft und mit welchem Shampoo du baden solltest.

Sind Kortikosteroide die einzige Behandlungsmöglichkeit für Atopie?

Nein, es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Atopie, darunter Antihistaminika, Ciclosporin, Lokivetmab, topische Behandlungen (Shampoos, Cremes, Lotionen) und Hyposensibilisierung. Kortikosteroide können zwar schnell Linderung verschaffen, sollten aber aufgrund möglicher Nebenwirkungen nur kurzfristig oder in niedriger Dosierung eingesetzt werden.

Was kann ich tun, um die Umgebung meines Tieres allergenarm zu gestalten?

Regelmäßiges Staubsaugen mit einem HEPA-Filter, Waschen der Bettwäsche bei hohen Temperaturen, Reduzierung von Teppichen und Polstermöbeln, Luftreiniger und Vermeidung von Duftstoffen und Chemikalien können helfen, die Allergenbelastung in der Umgebung deines Tieres zu reduzieren.

Ist Atopie ansteckend für andere Tiere oder Menschen?

Nein, Atopie ist nicht ansteckend. Es ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die nicht von Tier zu Tier oder von Tier zu Mensch übertragen werden kann.

Wie kann ich meinem Tier helfen, mit dem Juckreiz umzugehen?

Neben der tierärztlichen Behandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Juckreiz zu lindern. Dazu gehören kühlende Umschläge, beruhigende Sprays, Kratzschutzhalsbänder oder -anzüge und Ablenkung durch Spiele oder Beschäftigung.

Ist es möglich, dass mein Tier trotz Behandlung immer wieder Schübe hat?

Ja, Atopie ist eine chronische Erkrankung, die von Zeit zu Zeit Schübe haben kann. Diese Schübe können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, wie beispielsweise saisonale Allergene, Stress oder Infektionen. Es ist wichtig, eng mit deinem Tierarzt zusammenzuarbeiten, um die Behandlung bei Bedarf anzupassen und die Schübe so gut wie möglich zu kontrollieren.