Ein geliebtes Haustier, das entläuft oder verloren geht, kann für Tierbesitzer ein absoluter Albtraum sein. GPS-Tracking kann eine Option sein, wenn man jederzeit wissen möchte, wo sich das eigene Fellmitglied befindet. Doch bevor man Geld in einen GPS-Tracker investiert, sollte man sowohl die Vorteile als auch die Nachteile dieser Technologie und ihrer Nutzung beim Auffinden vermisster Tiere kennen. Viele Haustierbesitzer schützen dabei zusätzlich ihre privaten Daten, indem sie zum Beispiel ein VPN verwenden, wenn sie über Apps oder Webseiten auf die Standortdaten zugreifen.
Die Vorteile des GPS-Trackings bei Haustieren
Seelenfrieden
Einer der wichtigsten Vorteile für Tierbesitzer ist die beruhigende Gewissheit, die ein GPS-Tracker bietet. Über eine App oder Webseite kann man jederzeit prüfen, ob das Haustier dort ist, wo es sein sollte. Ist es einmal nicht am erwarteten Ort, zeigt der GPS-Tracker die genaue Position an, sodass es schnell gefunden werden kann.
Push-Benachrichtigungen bei Ausbruch
Viele GPS-Tracker senden auf mobilen Geräten Push-Mitteilungen, wenn ein Tier entwischt. Man kann festlegen, dass eine Warnung ausgelöst wird, sobald das Haustier das Haus, den Garten oder einen anderen festgelegten Bereich verlässt. So kann man schneller reagieren und das Risiko von Verletzungen oder Krankheiten reduzieren.
Sicheres Erkunden im Freien
Wenn Hunde oder Katzen draußen sicher die Umgebung erkunden sollen, hilft ein GPS-Tracker, gelassen zu bleiben. Besonders praktisch ist das für Besitzer von Freigängerkatzen oder großen Grundstücken. Auch wenn man das Tier aus den Augen verliert, weiß man dank GPS immer, wo es ist.
Das Verhalten des Haustiers besser verstehen
GPS-Tracking hilft dabei, das alltägliche Verhalten eines Haustiers besser nachzuvollziehen. Man erfährt, wo es sich gern aufhält und wie aktiv es über den Tag verteilt ist. So kann man besser einschätzen, ob es mehr Bewegung oder Beschäftigung braucht.
Vielfältige Funktionen und Modelle
Ein weiterer Vorteil ist die große Auswahl an GPS-Trackern. Man kann das Gerät wählen, das am besten zum eigenen Budget und zu den gewünschten Funktionen passt – zum Beispiel mit einer Reichweite von 25 Meilen oder unbegrenzter Reichweite.
Für mehrere Haustiere nutzbar
Viele GPS-Systeme ermöglichen die Überwachung mehrerer Haustiere. Jedes Tier benötigt zwar einen eigenen Tracker, aber alle können in derselben App verwaltet werden.
Vermisste Tiere schneller finden
Mikrochips oder Adressanhänger sind wichtig, aber man ist darauf angewiesen, dass jemand das Tier findet und Kontakt aufnimmt. Mit GPS erhält man direkt den Standort und kann sich sofort auf den Weg machen.
Grenzen festlegen
Ein GPS-Tracker kann auch wie ein unsichtbarer Zaun funktionieren. Tierbesitzer können Grenzen programmieren, und wenn das Haustier diese erreicht, kann der Tracker vibrieren, piepen oder LED-Lichter aktivieren, um es zu warnen.
Die Nachteile des GPS-Trackings bei Haustieren
Hohe Kosten
Ein GPS-Tracker passt nicht in jedes Budget. Die Technik kann teuer sein – besonders Modelle mit unbegrenzter Reichweite. Zusätzlich verlangen viele Anbieter eine monatliche Gebühr.
Probleme mit dem Signal
GPS funktioniert nicht überall gleich gut. Je nach Wohnort kann das Signal schwach sein, wodurch das Tracking unzuverlässig wird.
Schwache Batterie
GPS-Tracker werden von Batterien betrieben, die nur eine begrenzte Laufzeit haben. Man muss den Akku ständig im Blick behalten – denn genau im falschen Moment könnte er leer sein.