Nierenerkrankungen

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Inhalt

Nierenerkrankungen bei Haustieren: Ein liebevoller Ratgeber für besorgte Tierhalter

Als Tierhalter möchten wir nur das Beste für unsere geliebten Fellnasen. Wenn die Diagnose Nierenerkrankung gestellt wird, ist das oft ein Schock. Plötzlich sehen wir uns mit Fachbegriffen, Behandlungsmöglichkeiten und einer unsicheren Zukunft konfrontiert. Aber keine Sorge, Sie sind nicht allein! Wir möchten Ihnen mit diesem Ratgeber zur Seite stehen, Ihnen Mut machen und Ihnen das nötige Wissen vermitteln, um Ihrem Tier ein möglichst langes und erfülltes Leben zu ermöglichen.

Was sind Nierenerkrankungen und wie entstehen sie?

Die Nieren sind lebenswichtige Organe, die eine Vielzahl von Aufgaben im Körper Ihres Tieres erfüllen. Sie filtern Abfallprodukte aus dem Blut, regulieren den Wasser- und Elektrolythaushalt und produzieren Hormone. Wenn die Nieren nicht mehr richtig funktionieren, können sich schädliche Substanzen im Körper ansammeln und zu einer Vielzahl von Problemen führen.

Nierenerkrankungen können akut oder chronisch verlaufen. Akute Nierenerkrankungen treten plötzlich auf, oft infolge von Vergiftungen, Infektionen oder Verletzungen. Chronische Nierenerkrankungen (CNI) entwickeln sich hingegen langsam über einen längeren Zeitraum und sind häufig altersbedingt. Andere Ursachen können genetische Veranlagung, Autoimmunerkrankungen oder bestimmte Medikamente sein.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Nierenerkrankungen bei Hunden und Katzen sehr häufig vorkommen, insbesondere im höheren Alter. Studien zeigen, dass bis zu 30 % der älteren Katzen und 10 % der älteren Hunde an einer chronischen Nierenerkrankung leiden.

Symptome erkennen: Achten Sie auf diese Warnzeichen

Früherkennung ist entscheidend! Je früher eine Nierenerkrankung erkannt wird, desto besser sind die Chancen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Lebensqualität Ihres Tieres zu verbessern. Achten Sie auf folgende Symptome:

  • Vermehrtes Trinken und Urinieren (Polyurie/Polydipsie)
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Müdigkeit und Schwäche
  • Dehydration (erkennbar an trockenen Schleimhäuten)
  • Schlechtes Fellkleid
  • Mundgeruch (ähnlich wie Ammoniak)
  • Bluthochdruck
  • Geschwüre im Maulbereich

Bitte beachten Sie, dass diese Symptome auch auf andere Erkrankungen hindeuten können. Wenn Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bei Ihrem Tier feststellen, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Diagnose: Wie wird eine Nierenerkrankung festgestellt?

Ihr Tierarzt wird verschiedene Untersuchungen durchführen, um eine Nierenerkrankung zu diagnostizieren. Dazu gehören in der Regel:

  • Blutuntersuchung: Hier werden Nierenwerte wie Kreatinin und Harnstoff gemessen. Erhöhte Werte deuten auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hin.
  • Urinuntersuchung: Dabei wird die Konzentration des Urins (spezifisches Gewicht) bestimmt. Bei Nierenerkrankungen ist der Urin oft zu verdünnt. Außerdem wird der Urin auf Eiweiß, Zucker und Entzündungszellen untersucht.
  • Blutdruckmessung: Bluthochdruck ist eine häufige Folge von Nierenerkrankungen.
  • Ultraschalluntersuchung: Damit können die Nieren bildlich dargestellt und Veränderungen wie Zysten oder Tumore erkannt werden.
  • Röntgenuntersuchung: Sie kann zur Beurteilung der Nierengröße und zur Erkennung von Nierensteinen eingesetzt werden.
  • Nierenbiopsie: In seltenen Fällen wird eine Gewebeprobe der Niere entnommen, um die Ursache der Erkrankung genauer zu bestimmen.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen geben Ihrem Tierarzt Aufschluss über den Schweregrad der Nierenerkrankung und helfen ihm, die passende Behandlung zu wählen.

Behandlung: Was können Sie für Ihr Tier tun?

Eine Nierenerkrankung ist in der Regel nicht heilbar, aber mit der richtigen Behandlung können Sie den Krankheitsverlauf verlangsamen und die Lebensqualität Ihres Tieres deutlich verbessern. Die Behandlung zielt darauf ab, die Nieren zu entlasten, die Symptome zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.

Diät: Ernährung als Schlüssel zur Unterstützung der Nierenfunktion

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Nierenerkrankungen. Eine spezielle Nierendiät ist darauf ausgelegt, die Nieren zu entlasten und den Körper mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Wichtige Bestandteile einer Nierendiät:

  • Reduzierter Proteingehalt: Weniger Protein bedeutet weniger Abfallprodukte, die die Nieren filtern müssen.
  • Reduzierter Phosphorgehalt: Ein hoher Phosphorgehalt kann die Nierenfunktion weiter beeinträchtigen.
  • Erhöhter Gehalt an Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und können die Nierenfunktion unterstützen.
  • Erhöhter Gehalt an löslichen Ballaststoffen: Sie fördern die Ausscheidung von Giftstoffen über den Darm.
  • Ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen: Um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Es gibt sowohl Trocken- als auch Nassfutter für Nierenerkrankungen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, welches Futter für Ihr Tier am besten geeignet ist. Achten Sie darauf, dass Ihr Tier immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung hat.

Medikamente: Unterstützung bei spezifischen Problemen

Je nach den individuellen Bedürfnissen Ihres Tieres kann Ihr Tierarzt verschiedene Medikamente verschreiben:

  • Phosphatbinder: Sie binden Phosphor im Darm und verhindern, dass er ins Blut aufgenommen wird.
  • ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker (ARB): Sie senken den Blutdruck und schützen die Nieren.
  • Antiemetika: Sie lindern Übelkeit und Erbrechen.
  • Appetitanreger: Sie helfen, den Appetit anzuregen und Gewichtsverlust zu verhindern.
  • Erythropoetin (EPO): Bei schwerer Nierenerkrankung kann es zu einer Blutarmut kommen. EPO stimuliert die Bildung roter Blutkörperchen.
  • Kaliumpräparate: Bei Nierenerkrankungen kann es zu einem Kaliummangel kommen.
  • Subkutane Flüssigkeitszufuhr: Regelmäßige Infusionen unter die Haut helfen, den Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren und die Nieren zu entlasten.

Es ist wichtig, dass Sie die Medikamente genau nach Anweisung Ihres Tierarztes verabreichen.

Weitere unterstützende Maßnahmen: Für mehr Wohlbefinden

Neben Diät und Medikamenten gibt es noch weitere Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Ihrem Tier das Leben mit einer Nierenerkrankung zu erleichtern:

  • Regelmäßige Tierarztbesuche: Um den Krankheitsverlauf zu überwachen und die Behandlung anzupassen.
  • Stressreduktion: Stress kann die Nierenfunktion zusätzlich belasten. Sorgen Sie für eine ruhige und entspannte Umgebung für Ihr Tier.
  • Zahnpflege: Zahnprobleme können Entzündungen im Körper verursachen, die sich negativ auf die Nieren auswirken.
  • Gewichtskontrolle: Übergewicht belastet die Nieren zusätzlich.
  • Wärme: Nierenerkrankte Tiere frieren oft leichter. Sorgen Sie für einen warmen und gemütlichen Platz.
  • Liebe und Zuwendung: Geben Sie Ihrem Tier viel Liebe und Zuwendung. Das stärkt die Lebensfreude und hilft ihm, mit der Erkrankung besser umzugehen.

Nierendiätfutter: Eine detaillierte Betrachtung

Die Wahl des richtigen Nierendiätfutters ist ein wichtiger Schritt, um die Lebensqualität Ihres Haustieres mit Nierenerkrankung zu verbessern. Hier sind einige Aspekte, die Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten:

Proteingehalt: Weniger ist mehr, aber nicht zu wenig

Wie bereits erwähnt, ist die Reduzierung des Proteingehalts ein Schlüsselelement einer Nierendiät. Allerdings sollte der Proteingehalt nicht zu stark reduziert werden, da dies zu Muskelabbau führen kann. Ziel ist es, ein Gleichgewicht zu finden, das die Nieren entlastet, aber gleichzeitig den Bedarf Ihres Tieres an essentiellen Aminosäuren deckt. Hochwertiges, leicht verdauliches Protein ist hier besonders wichtig.

Phosphorgehalt: Die Bedeutung der Kontrolle

Die Kontrolle des Phosphorgehalts ist entscheidend, da erhöhte Phosphorwerte die Nierenfunktion weiter verschlechtern können. Nierendiätfutter ist in der Regel phosphorarm. Ihr Tierarzt kann Ihnen auch Phosphatbinder empfehlen, um die Phosphoraufnahme im Darm zusätzlich zu reduzieren.

Omega-3-Fettsäuren: Entzündungshemmende Unterstützung

Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure), haben entzündungshemmende Eigenschaften und können die Nierenfunktion unterstützen. Achten Sie auf Futter, das mit Omega-3-Fettsäuren angereichert ist oder ergänzen Sie die Ernährung Ihres Tieres mit Fischöl.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe

  • B-Vitamine: Nierenerkrankte Tiere können einen Mangel an B-Vitaminen entwickeln.
  • Antioxidantien: Sie schützen die Nieren vor Schäden durch freie Radikale.
  • Kalium: Ein Kaliummangel kann bei Nierenerkrankungen auftreten.
  • Lösliche Ballaststoffe: Sie fördern die Ausscheidung von Giftstoffen über den Darm.

Trockenfutter vs. Nassfutter: Was ist besser?

Sowohl Trocken- als auch Nassfutter können für nierenerkrankte Tiere geeignet sein. Nassfutter hat den Vorteil, dass es einen höheren Feuchtigkeitsgehalt hat und somit die Flüssigkeitsaufnahme unterstützt. Dies ist besonders wichtig, da nierenerkrankte Tiere oft dehydriert sind. Trockenfutter ist oft praktischer in der Handhabung und kann zur Zahnpflege beitragen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, welches Futter für Ihr Tier am besten geeignet ist.

Die Umstellung auf Nierendiätfutter

Die Umstellung auf Nierendiätfutter sollte langsam erfolgen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Mischen Sie das neue Futter zunächst mit dem alten Futter und erhöhen Sie den Anteil des neuen Futters allmählich über einen Zeitraum von mehreren Tagen bis Wochen.

Flüssigkeitszufuhr: Ein Lebenselixier für nierenkranke Tiere

Die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr ist für nierenkranke Tiere von entscheidender Bedeutung. Dehydration kann die Nierenfunktion weiter beeinträchtigen und zu Komplikationen führen. Hier sind einige Tipps, wie Sie die Flüssigkeitsaufnahme Ihres Tieres fördern können:

  • Immer frisches Wasser zur Verfügung stellen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Tier jederzeit Zugang zu frischem, sauberem Wasser hat.
  • Mehrere Trinknäpfe aufstellen: Verteilen Sie mehrere Trinknäpfe im Haus, um Ihr Tier zum Trinken zu animieren.
  • Trinkbrunnen verwenden: Viele Tiere bevorzugen fließendes Wasser. Ein Trinkbrunnen kann die Trinkfreude steigern.
  • Nassfutter füttern: Nassfutter hat einen hohen Feuchtigkeitsgehalt und trägt zur Flüssigkeitsaufnahme bei.
  • Wasser ins Futter mischen: Geben Sie dem Futter etwas Wasser hinzu, um den Feuchtigkeitsgehalt zu erhöhen.
  • Aromatisieren Sie das Wasser: Geben Sie dem Wasser einen Schuss ungesalzene Hühnerbrühe oder Thunfischwasser hinzu, um es schmackhafter zu machen.
  • Subkutane Flüssigkeitszufuhr: Wenn Ihr Tier nicht ausreichend trinkt, kann Ihr Tierarzt Ihnen zeigen, wie Sie Ihrem Tier subkutan Flüssigkeit zuführen können. Dies ist eine einfache und effektive Möglichkeit, den Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren.

Komplementäre Therapien: Ergänzende Unterstützung

Neben der konventionellen Behandlung gibt es auch einige komplementäre Therapien, die die Nierenfunktion unterstützen und das Wohlbefinden Ihres Tieres verbessern können. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, bevor Sie eine komplementäre Therapie anwenden.

  • Phytotherapie: Bestimmte Kräuter wie Brennnessel, Goldrute und Birkenblätter können die Nierenfunktion unterstützen.
  • Homöopathie: Homöopathische Mittel können helfen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und die Symptome zu lindern.
  • Akupunktur: Akupunktur kann helfen, Schmerzen zu lindern, die Durchblutung zu verbessern und die Nierenfunktion zu unterstützen.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie Chitosan können die Nierenfunktion unterstützen.

Die Rolle der Liebe und Zuwendung

Vergessen Sie nicht, dass Liebe und Zuwendung eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Nierenerkrankungen spielen. Geben Sie Ihrem Tier viel Aufmerksamkeit, spielen Sie mit ihm und kuscheln Sie mit ihm. Das stärkt die Lebensfreude und hilft ihm, mit der Erkrankung besser umzugehen. Seien Sie geduldig und verständnisvoll, wenn Ihr Tier mal keine Lust zum Fressen oder Spielen hat. Zeigen Sie ihm, dass Sie für ihn da sind.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Nierenerkrankungen bei Haustieren

Wie kann ich einer Nierenerkrankung bei meinem Haustier vorbeugen?

Eine Nierenerkrankung lässt sich nicht immer verhindern, aber Sie können das Risiko reduzieren, indem Sie auf eine gesunde Lebensweise achten. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, regelmäßige Tierarztbesuche und die Vermeidung von giftigen Substanzen. Achten Sie auch auf eine gute Zahnhygiene, da Zahnprobleme Entzündungen im Körper verursachen können, die sich negativ auf die Nieren auswirken.

Wie lange kann mein Tier mit einer Nierenerkrankung leben?

Die Lebenserwartung eines Tieres mit einer Nierenerkrankung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Schweregrad der Erkrankung, dem Alter des Tieres, der Ursache der Erkrankung und der Wirksamkeit der Behandlung. Mit der richtigen Behandlung können viele Tiere noch viele Monate oder sogar Jahre ein gutes Leben führen. Regelmäßige Tierarztbesuche sind wichtig, um den Krankheitsverlauf zu überwachen und die Behandlung anzupassen.

Was bedeutet „Niereninsuffizienz“ genau?

Niereninsuffizienz bedeutet, dass die Nieren nicht mehr in der Lage sind, ihre Aufgaben ausreichend zu erfüllen. Dies führt zu einer Ansammlung von Abfallprodukten im Körper und zu einer Störung des Wasser- und Elektrolythaushalts. Niereninsuffizienz kann akut oder chronisch verlaufen. Bei einer akuten Niereninsuffizienz kommt es plötzlich zu einer Nierenfunktionsstörung, während sich eine chronische Niereninsuffizienz langsam über einen längeren Zeitraum entwickelt.

Kann eine Nierenerkrankung bei meinem Tier geheilt werden?

In den meisten Fällen ist eine Nierenerkrankung nicht heilbar. Ziel der Behandlung ist es, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität des Tieres zu verbessern. In einigen Fällen, z.B. bei einer akuten Niereninsuffizienz, die durch eine Vergiftung verursacht wurde, kann die Nierenfunktion jedoch wiederhergestellt werden.

Was sind die Kosten für die Behandlung einer Nierenerkrankung?

Die Kosten für die Behandlung einer Nierenerkrankung können je nach Schweregrad der Erkrankung und den erforderlichen Behandlungen variieren. Regelmäßige Tierarztbesuche, Blut- und Urinuntersuchungen, Medikamente und eine spezielle Nierendiät können zu erheblichen Kosten führen. Es ist ratsam, eine Tierkrankenversicherung abzuschließen, um sich vor hohen Behandlungskosten zu schützen.

Was kann ich tun, wenn mein Tier das Nierendiätfutter verweigert?

Es kann vorkommen, dass ein Tier das Nierendiätfutter zunächst verweigert. Hier sind einige Tipps, um die Akzeptanz zu erhöhen:

  • Langsame Umstellung: Mischen Sie das neue Futter zunächst mit dem alten Futter und erhöhen Sie den Anteil des neuen Futters allmählich.
  • Erwärmen Sie das Futter: Das Erwärmen des Futters kann den Geruch verstärken und es schmackhafter machen.
  • Fügen Sie etwas Schmackhaftes hinzu: Geben Sie dem Futter einen Schuss ungesalzene Hühnerbrühe oder Thunfischwasser hinzu.
  • Bieten Sie das Futter mehrmals täglich in kleinen Portionen an: Das kann den Appetit anregen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt: Es gibt verschiedene Nierendiätfutter mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Konsistenzen. Ihr Tierarzt kann Ihnen helfen, das passende Futter für Ihr Tier zu finden.

Wie erkenne ich, ob mein Tier Schmerzen hat?

Tiere zeigen Schmerzen oft nicht so deutlich wie Menschen. Achten Sie auf folgende Anzeichen:

  • Verändertes Verhalten: Ihr Tier zieht sich zurück, ist unruhig oder aggressiv.
  • Verminderter Appetit: Ihr Tier frisst weniger oder verweigert das Futter ganz.
  • Veränderte Körperhaltung: Ihr Tier krümmt sich, liegt in einer ungewöhnlichen Position oder bewegt sich steif.
  • Übermäßiges Lecken oder Knabbern: Ihr Tier leckt oder knabbert an einer bestimmten Stelle seines Körpers.
  • Veränderte Atmung: Ihr Tier atmet schneller oder flacher.
  • Verminderte Aktivität: Ihr Tier ist weniger aktiv als sonst und schläft mehr.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Tier Schmerzen hat, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Wie kann ich meinem Tier die Medikamentengabe erleichtern?

Die Medikamentengabe kann für Tier und Halter stressig sein. Hier sind einige Tipps, um die Medikamentengabe zu erleichtern:

  • Verstecken Sie die Tablette im Futter: Viele Tiere nehmen Tabletten problemlos ein, wenn sie in einem Leckerli oder einem Stück Futter versteckt sind.
  • Verwenden Sie einen Tabletteneingeber: Ein Tabletteneingeber ist ein kleines Gerät, mit dem Sie die Tablette direkt in den Rachen Ihres Tieres geben können.
  • Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Alternativen: In einigen Fällen gibt es flüssige Medikamente oder Medikamente, die als Injektion verabreicht werden können.
  • Seien Sie geduldig und ruhig: Sprechen Sie beruhigend mit Ihrem Tier und geben Sie ihm nach der Medikamentengabe ein Leckerli.

Was bedeutet „kreatininwert“ und „harnstoffwert“?

Kreatinin und Harnstoff sind Abfallprodukte, die von den Nieren aus dem Blut gefiltert werden. Erhöhte Kreatinin- und Harnstoffwerte im Blut deuten auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hin. Die Höhe der Werte gibt Aufschluss über den Schweregrad der Nierenerkrankung.