Unverträglichkeiten & Allergien

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Unverträglichkeiten & Allergien: Wenn das Futter zum Problem wird

Liebe Tierbesitzerin, lieber Tierbesitzer,

Wir wissen, wie sehr Sie Ihr Tier lieben und wie wichtig Ihnen sein Wohlbefinden ist. Umso schmerzlicher ist es, wenn Ihr treuer Begleiter unter Unverträglichkeiten oder Allergien leidet. Juckreiz, Hautprobleme, Verdauungsstörungen – die Symptome können vielfältig und belastend sein, sowohl für Ihr Tier als auch für Sie als Halter. Hier finden Sie eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Produkten, die speziell auf die Bedürfnisse von Tieren mit Unverträglichkeiten und Allergien zugeschnitten sind. Wir möchten Ihnen helfen, Ihrem Liebling ein beschwerdefreies und glückliches Leben zu ermöglichen.

Eine Allergie oder Unverträglichkeit kann die Lebensqualität Ihres Tieres erheblich beeinträchtigen. Ständiges Kratzen, Durchfall oder Erbrechen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen. Deshalb ist es wichtig, die Ursache der Beschwerden zu erkennen und die Ernährung entsprechend anzupassen. Wir unterstützen Sie dabei mit hochwertigen Futtermitteln und Pflegeprodukten, die frei von häufigen Allergenen sind und Ihrem Tier die Nährstoffe liefern, die es für ein gesundes und vitales Leben benötigt.

Was sind die Unterschiede zwischen Unverträglichkeiten und Allergien?

Oft werden die Begriffe „Unverträglichkeit“ und „Allergie“ synonym verwendet, doch es gibt wichtige Unterschiede:

Allergie: Eine Allergie ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen, sogenannte Allergene. Das Immunsystem stuft diese Stoffe fälschlicherweise als gefährlich ein und bildet Antikörper. Beim erneuten Kontakt mit dem Allergen kommt es zu einer allergischen Reaktion, die sich in verschiedenen Symptomen äußern kann. Typische Allergene bei Tieren sind bestimmte Proteine in Futtermitteln (z.B. Rind, Huhn, Weizen), aber auch Hausstaubmilben, Pollen oder Flohbisse.

Unverträglichkeit: Eine Unverträglichkeit, auch Intoleranz genannt, ist keine Reaktion des Immunsystems. Sie beruht meist auf einem Mangel an bestimmten Enzymen, die für die Verdauung bestimmter Nahrungsbestandteile benötigt werden. Dadurch können diese Stoffe nicht richtig aufgespalten werden und verursachen Verdauungsbeschwerden. Ein Beispiel hierfür ist die Laktoseintoleranz, bei der der Körper nicht genügend Laktase produziert, um Milchzucker (Laktose) abzubauen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Allergien eine Reaktion des Immunsystems sind, während Unverträglichkeiten auf Verdauungsproblemen beruhen.

Wie erkenne ich eine Unverträglichkeit oder Allergie bei meinem Tier?

Die Symptome von Unverträglichkeiten und Allergien können vielfältig sein und sich von Tier zu Tier unterscheiden. Es ist wichtig, aufmerksam zu sein und Veränderungen im Verhalten oder Aussehen Ihres Tieres ernst zu nehmen. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:

  • Juckreiz, Kratzen, Scheuern
  • Hautrötungen, Ausschläge, Ekzeme
  • Haarausfall, kahle Stellen
  • Ohrenentzündungen
  • Verdauungsstörungen (Durchfall, Erbrechen, Blähungen)
  • Gewichtsverlust
  • Lethargie, Müdigkeit
  • Veränderungen im Fressverhalten (Appetitlosigkeit oder Heißhunger)

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Symptome auch andere Ursachen haben können. Deshalb ist es ratsam, bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder Allergie einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser kann eine Diagnose stellen und eine geeignete Behandlung empfehlen.

Diagnose von Unverträglichkeiten und Allergien

Die Diagnose von Unverträglichkeiten und Allergien kann eine Herausforderung sein, da die Symptome oft unspezifisch sind und auch andere Erkrankungen in Frage kommen. Der Tierarzt wird zunächst eine gründliche Anamnese erheben, d.h. Sie nach den Lebensumständen, der Fütterung und den Symptomen Ihres Tieres befragen. Anschließend wird er eine körperliche Untersuchung durchführen.

Um die Ursache der Beschwerden zu ermitteln, stehen verschiedene Diagnosemethoden zur Verfügung:

  • Ausschlussdiät: Die Ausschlussdiät ist die Goldstandard-Methode zur Diagnose von Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten. Dabei wird Ihr Tier für einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 8-12 Wochen) mit einer speziellen Diät gefüttert, die nur wenige, ausgewählte Zutaten enthält, die Ihr Tier zuvor noch nie gefressen hat. Verschwinden die Symptome während der Diät, wird anschließend ein Provokationstest durchgeführt, bei dem nach und nach einzelne Zutaten wieder in die Fütterung aufgenommen werden, um das auslösende Allergen zu identifizieren.
  • Allergietest: Allergietests können auf verschiedene Arten durchgeführt werden, z.B. als Hauttest (Intrakutantest) oder als Bluttest (Serumallergietest). Beim Hauttest werden verschiedene Allergene in die Haut injiziert, um zu sehen, ob eine Reaktion auftritt. Beim Bluttest wird das Blut auf Antikörper gegen bestimmte Allergene untersucht. Allergietests können hilfreich sein, um mögliche Allergene zu identifizieren, sind aber nicht immer zuverlässig und sollten immer in Verbindung mit einer Ausschlussdiät interpretiert werden.
  • Kotuntersuchung: Eine Kotuntersuchung kann helfen, Verdauungsstörungen oder bakterielle Ungleichgewichte im Darm zu erkennen, die zu Unverträglichkeiten führen können.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Diagnose von Unverträglichkeiten und Allergien Zeit und Geduld erfordert. Die Ausschlussdiät ist oft der zuverlässigste Weg, um die Ursache der Beschwerden zu ermitteln, aber sie erfordert die konsequente Mitarbeit des Tierhalters.

Futtermittelallergie beim Hund

Die Futtermittelallergie ist eine der häufigsten Allergieformen beim Hund. Dabei reagiert das Immunsystem des Hundes auf bestimmte Proteine oder Kohlenhydrate im Futter. Die häufigsten Auslöser sind:

  • Rindfleisch
  • Huhn
  • Weizen
  • Milchprodukte
  • Eier
  • Soja

Die Symptome einer Futtermittelallergie beim Hund können sehr unterschiedlich sein. Typisch sind Juckreiz, Hautentzündungen, Ohrenentzündungen und Verdauungsstörungen. Manche Hunde leiden auch unter Haarausfall oder entwickeln Hotspots (entzündete, nässende Hautstellen).

Die Behandlung einer Futtermittelallergie besteht in erster Linie darin, das auslösende Allergen aus der Ernährung des Hundes zu entfernen. Dies geschieht in der Regel durch eine Ausschlussdiät, gefolgt von einer dauerhaften Umstellung auf ein hypoallergenes Futter. Hypoallergene Futtermittel enthalten Proteine, die in kleine Bruchstücke (Peptide) zerlegt wurden (hydrolysierte Proteine) oder ungewöhnliche Proteinquellen (z.B. Insekten, Pferd, Ziege, Känguru), die das Immunsystem des Hundes noch nicht kennt und daher nicht allergisch reagieren kann.

Zusätzlich können entzündungshemmende Medikamente, Shampoos oder Ohrentropfen eingesetzt werden, um die Symptome zu lindern und Sekundärinfektionen zu behandeln.

Futtermittelallergie bei der Katze

Auch Katzen können unter Futtermittelallergien leiden. Die Symptome sind ähnlich wie beim Hund: Juckreiz, Hautentzündungen, Haarausfall und Verdauungsstörungen. Bei Katzen äußert sich eine Futtermittelallergie oft in Form von miliaren Dermatitis (kleine, krustige Knötchen auf der Haut) oder eosinophilen Granulomen (entzündliche Hautveränderungen).

Die häufigsten Auslöser für Futtermittelallergien bei Katzen sind:

  • Rindfleisch
  • Fisch
  • Huhn
  • Milchprodukte

Die Diagnose und Behandlung einer Futtermittelallergie bei der Katze erfolgt ähnlich wie beim Hund: Ausschlussdiät, gefolgt von einer Umstellung auf ein hypoallergenes Futter. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass das Futter für Katzen geeignet ist und alle notwendigen Nährstoffe enthält, insbesondere Taurin, das für Katzen essentiell ist.

Unsere Produkte für Tiere mit Unverträglichkeiten & Allergien

Wir bieten Ihnen eine breite Palette an Produkten, die speziell auf die Bedürfnisse von Tieren mit Unverträglichkeiten und Allergien zugeschnitten sind:

Hypoallergenes Futter

Unser hypoallergenes Futter ist die ideale Wahl für Tiere mit Futtermittelallergien oder -unverträglichkeiten. Es enthält:

  • Hydrolysierte Proteine: Diese Proteine sind in kleine Bruchstücke zerlegt, die das Immunsystem nicht mehr als Allergen erkennt.
  • Ungewöhnliche Proteinquellen: Pferd, Ziege, Insekten oder andere seltene Proteine minimieren das Risiko einer allergischen Reaktion.
  • Getreidefreie Rezepturen: Viele Tiere reagieren empfindlich auf Getreide, daher bieten wir eine große Auswahl an getreidefreien Futtermitteln an.
  • Hochwertige Inhaltsstoffe: Wir verwenden nur ausgewählte, hochwertige Zutaten, um eine optimale Verträglichkeit und Nährstoffversorgung zu gewährleisten.

Unser hypoallergenes Futter ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen und für unterschiedliche Altersgruppen und Bedürfnisse erhältlich. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Hilfe bei der Auswahl des richtigen Futters benötigen.

Ergänzungsfuttermittel

Ergänzungsfuttermittel können eine wertvolle Unterstützung bei der Behandlung von Unverträglichkeiten und Allergien bieten:

  • Probiotika: Probiotika fördern eine gesunde Darmflora und können Verdauungsbeschwerden lindern.
  • Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und können Juckreiz und Hautentzündungen reduzieren.
  • Haut- und Fellpflegeprodukte: Spezielle Shampoos und Lotionen können die Haut beruhigen und die Heilung von Hautirritationen fördern.

Ergänzungsfuttermittel sollten immer in Absprache mit dem Tierarzt eingesetzt werden, um eine optimale Wirkung zu erzielen.

Pflegeprodukte für sensible Haut

Die richtige Pflege ist besonders wichtig für Tiere mit sensibler Haut. Wir bieten Ihnen eine Auswahl an milden und hautschonenden Pflegeprodukten:

  • Shampoos: Unsere Shampoos sind frei von Duftstoffen, Farbstoffen und anderen irritierenden Inhaltsstoffen. Sie reinigen die Haut schonend und helfen, Juckreiz zu lindern.
  • Lotionen und Cremes: Lotionen und Cremes spenden Feuchtigkeit und beruhigen die Haut. Sie können bei trockener, juckender oder entzündeter Haut eingesetzt werden.
  • Ohrenreiniger: Spezielle Ohrenreiniger helfen, Ohrenschmalz und Schmutz zu entfernen und Ohrenentzündungen vorzubeugen.

Achten Sie bei der Auswahl der Pflegeprodukte darauf, dass sie für die Bedürfnisse Ihres Tieres geeignet sind und keine allergieauslösenden Inhaltsstoffe enthalten.

Tipps zur Fütterung bei Unverträglichkeiten & Allergien

Die richtige Fütterung ist das A und O bei der Behandlung von Unverträglichkeiten und Allergien. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen können:

  • Führen Sie eine Ausschlussdiät unter tierärztlicher Aufsicht durch: Die Ausschlussdiät ist der zuverlässigste Weg, um die Ursache der Beschwerden zu ermitteln.
  • Wählen Sie ein hypoallergenes Futter: Achten Sie darauf, dass das Futter hydrolysierte Proteine oder ungewöhnliche Proteinquellen enthält und getreidefrei ist.
  • Vermeiden Sie Leckerlis und Kauartikel mit potenziellen Allergenen: Auch kleine Mengen von Allergenen können Symptome auslösen.
  • Achten Sie auf eine hygienische Fütterung: Reinigen Sie Futternäpfe regelmäßig, um Bakterienwachstum zu verhindern.
  • Führen Sie ein Futtertagebuch: Notieren Sie, was Ihr Tier frisst und wie es darauf reagiert. So können Sie leichter erkennen, welche Futtermittel Probleme verursachen.
  • Seien Sie geduldig: Es kann einige Zeit dauern, bis die Symptome verschwinden und Ihr Tier sich an die neue Ernährung gewöhnt hat.

Denken Sie daran, dass die Fütterung bei Unverträglichkeiten und Allergien eine individuelle Angelegenheit ist. Was für ein Tier funktioniert, muss nicht unbedingt für ein anderes gelten. Hören Sie auf Ihren Tierarzt und beobachten Sie Ihr Tier aufmerksam, um die beste Lösung zu finden.

Natürliche Unterstützung bei Allergien

Neben konventionellen Behandlungsmethoden gibt es auch einige natürliche Ansätze, die bei der Behandlung von Allergien unterstützend wirken können:

  • Darmsanierung: Eine gesunde Darmflora ist wichtig für ein starkes Immunsystem. Probiotika und Präbiotika können helfen, das Gleichgewicht im Darm wiederherzustellen.
  • Pflanzliche Mittel: Einige Pflanzen, wie z.B. Schwarzkümmelöl oder Süßholzwurzel, haben entzündungshemmende und antiallergische Eigenschaften.
  • Akupunktur: Akupunktur kann helfen, das Immunsystem zu regulieren und Entzündungen zu reduzieren.

Bevor Sie natürliche Mittel einsetzen, sollten Sie dies unbedingt mit Ihrem Tierarzt besprechen, um sicherzustellen, dass sie für Ihr Tier geeignet sind und keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten.

Leben mit einer Allergie: Tipps für den Alltag

Eine Allergie kann den Alltag Ihres Tieres und Ihren eigenen erheblich beeinflussen. Mit einigen Anpassungen können Sie Ihrem Liebling jedoch ein beschwerdefreies und glückliches Leben ermöglichen:

  • Schaffen Sie eine allergenarme Umgebung: Staubsaugen Sie regelmäßig, verwenden Sie Luftreiniger mit HEPA-Filter und waschen Sie die Schlafplätze Ihres Tieres regelmäßig.
  • Vermeiden Sie Kontakt mit bekannten Allergenen: Wenn Ihr Tier z.B. auf Pollen allergisch ist, vermeiden Sie Spaziergänge in der Hauptpollenflugzeit.
  • Achten Sie auf eine gute Hautpflege: Baden Sie Ihr Tier regelmäßig mit einem milden Shampoo und verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Lotionen.
  • Sorgen Sie für ausreichend Bewegung und Beschäftigung: Ein aktives und ausgeglichenes Tier ist weniger anfällig für Stress und Allergiesymptome.
  • Seien Sie geduldig und liebevoll: Eine Allergie ist eine chronische Erkrankung, die Zeit und Geduld erfordert. Geben Sie Ihrem Tier die Unterstützung und Liebe, die es braucht.

Wir sind an Ihrer Seite! Gemeinsam können wir Ihrem Tier helfen, ein erfülltes Leben trotz Allergie zu führen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Unverträglichkeiten und Allergien

Wie lange dauert eine Ausschlussdiät?

Eine Ausschlussdiät dauert in der Regel 8-12 Wochen. Es ist wichtig, die Diät konsequent einzuhalten und keine Ausnahmen zu machen, da selbst kleine Mengen des auslösenden Allergens die Symptome wieder hervorrufen können. Nach Ablauf der Diätphase wird ein Provokationstest durchgeführt, um das spezifische Allergen zu identifizieren.

Kann ich eine Ausschlussdiät selbstständig durchführen?

Es wird dringend empfohlen, eine Ausschlussdiät unter Aufsicht eines Tierarztes durchzuführen. Der Tierarzt kann sicherstellen, dass die gewählte Diät alle notwendigen Nährstoffe für Ihr Tier enthält und Sie bei der Durchführung des Provokationstests unterstützen. Eine unsachgemäß durchgeführte Ausschlussdiät kann zu Mangelerscheinungen führen oder die Diagnose erschweren.

Was bedeutet „hydrolysiertes Protein“?

„Hydrolysiertes Protein“ bedeutet, dass die Proteine im Futter in kleine Bruchstücke (Peptide) zerlegt wurden. Dieser Prozess reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass das Immunsystem des Tieres die Proteine als Allergen erkennt und eine allergische Reaktion auslöst. Hydrolysiertes Protein ist ein wichtiger Bestandteil vieler hypoallergener Futtermittel.

Sind getreidefreie Futtermittel automatisch hypoallergen?

Nein, getreidefreie Futtermittel sind nicht automatisch hypoallergen. Getreide ist zwar ein häufiges Allergen, aber viele Tiere reagieren auch auf bestimmte Proteine (z.B. Rind, Huhn). Ein hypoallergenes Futter muss daher nicht nur getreidefrei sein, sondern auch hydrolysierte Proteine oder ungewöhnliche Proteinquellen enthalten.

Wie finde ich das richtige hypoallergene Futter für mein Tier?

Die Wahl des richtigen hypoallergenen Futters hängt von den individuellen Bedürfnissen Ihres Tieres ab. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt, um ein Futter zu finden, das die richtigen Inhaltsstoffe enthält und gut verträglich ist. Achten Sie auf Futtermittel mit hydrolysierten Proteinen oder ungewöhnlichen Proteinquellen und vermeiden Sie Futtermittel mit bekannten Allergenen.

Kann mein Tier eine Allergie gegen hypoallergenes Futter entwickeln?

Obwohl es selten vorkommt, ist es möglich, dass ein Tier auch gegen ein hypoallergenes Futter eine Allergie entwickelt, insbesondere wenn es über einen längeren Zeitraum gefüttert wird. In diesem Fall kann es notwendig sein, auf ein anderes hypoallergenes Futter mit anderen Proteinquellen umzusteigen.

Was kann ich tun, wenn mein Tier trotz hypoallergenem Futter noch Symptome zeigt?

Wenn Ihr Tier trotz hypoallergenem Futter noch Symptome zeigt, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen. Es kann sein, dass die Symptome andere Ursachen haben, z.B. eine andere Allergie (z.B. gegen Hausstaubmilben oder Pollen) oder eine andere Erkrankung. Es ist auch möglich, dass das hypoallergene Futter nicht ausreichend allergenarm ist oder dass Ihr Tier zusätzlich auf andere Inhaltsstoffe im Futter reagiert.

Welche Rolle spielen Probiotika bei Allergien?

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die eine positive Wirkung auf die Darmflora haben können. Eine gesunde Darmflora ist wichtig für ein starkes Immunsystem und kann dazu beitragen, allergische Reaktionen zu reduzieren. Probiotika können daher eine wertvolle Ergänzung bei der Behandlung von Allergien sein.

Sind natürliche Heilmittel bei Allergien wirksam?

Einige natürliche Heilmittel, wie z.B. Schwarzkümmelöl oder Omega-3-Fettsäuren, haben entzündungshemmende und antiallergische Eigenschaften und können die Symptome von Allergien lindern. Es ist jedoch wichtig, vor der Anwendung natürlicher Heilmittel mit Ihrem Tierarzt zu sprechen, um sicherzustellen, dass sie für Ihr Tier geeignet sind und keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten.

Wie kann ich die Haut meines Tieres bei Allergien pflegen?

Die richtige Hautpflege ist besonders wichtig für Tiere mit Allergien. Verwenden Sie milde, parfümfreie Shampoos und Lotionen, um die Haut zu reinigen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Vermeiden Sie Shampoos mit irritierenden Inhaltsstoffen und achten Sie darauf, dass die Produkte speziell für die Bedürfnisse von Tieren mit sensibler Haut entwickelt wurden. Regelmäßiges Bürsten kann helfen, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und die Hautgesundheit zu fördern.