Nierenerkrankungen

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Nierenerkrankungen bei Haustieren: Liebevolle Unterstützung für ein langes, erfülltes Leben

Die Diagnose einer Nierenerkrankung bei Ihrem geliebten Haustier ist ein Moment, der viele Fragen und Sorgen aufwirft. Wir verstehen das. Als Tierbesitzer wissen wir, wie wichtig das Wohlbefinden unserer Fellnasen ist. Deshalb möchten wir Sie in dieser schwierigen Zeit begleiten und Ihnen mit unserem Fachwissen und hochwertigen Produkten zur Seite stehen. Denn auch mit einer Nierenerkrankung kann Ihr Tier ein erfülltes und glückliches Leben führen – mit Ihrer Liebe und der richtigen Unterstützung.

In dieser Kategorie finden Sie alles, was Sie zur Unterstützung Ihres Tieres mit Nierenerkrankung benötigen: Von speziellem Nierendiätfutter über Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu hilfreichen Informationen und Tipps für den Alltag. Wir haben sorgfältig Produkte ausgewählt, die auf die besonderen Bedürfnisse von Tieren mit Nierenproblemen zugeschnitten sind und dazu beitragen können, die Lebensqualität Ihres Lieblings zu verbessern.

Was sind Nierenerkrankungen und wie entstehen sie?

Nierenerkrankungen sind leider keine Seltenheit bei Haustieren, insbesondere bei älteren Hunden und Katzen. Die Nieren spielen eine lebenswichtige Rolle im Körper: Sie filtern Abfallprodukte aus dem Blut, regulieren den Wasser- und Elektrolythaushalt und produzieren wichtige Hormone. Wenn die Nierenfunktion eingeschränkt ist, können diese Aufgaben nicht mehr optimal erfüllt werden, was zu einer Anreicherung von schädlichen Substanzen im Körper führt.

Es gibt verschiedene Ursachen für Nierenerkrankungen:

  • Chronische Niereninsuffizienz (CNI): Dies ist die häufigste Form der Nierenerkrankung bei älteren Tieren. Sie entwickelt sich langsam über Monate oder Jahre und führt zu einem fortschreitenden Verlust der Nierenfunktion. Ursachen können altersbedingte Verschleißerscheinungen, genetische Veranlagung oder Vorerkrankungen sein.
  • Akutes Nierenversagen: Diese Form tritt plötzlich auf und kann durch Vergiftungen, Infektionen, Medikamente oder eine unzureichende Durchblutung der Nieren verursacht werden. Akutes Nierenversagen ist ein Notfall und erfordert sofortige tierärztliche Behandlung.
  • Nierensteine und Harnwegsinfektionen: Diese können die Nierenfunktion beeinträchtigen und zu Entzündungen und Schäden führen.
  • Tumore: Nierentumore können die normale Funktion des Nierengewebes verdrängen und zu Nierenversagen führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Symptome von Nierenerkrankungen oft unspezifisch sind und sich langsam entwickeln. Daher ist es ratsam, regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt durchführen zu lassen, insbesondere bei älteren Tieren.

Symptome von Nierenerkrankungen erkennen

Die Symptome einer Nierenerkrankung können vielfältig sein und variieren je nach Schweregrad der Erkrankung. Achten Sie auf folgende Anzeichen bei Ihrem Haustier:

  • Vermehrtes Trinken und Urinieren: Dies ist oft eines der ersten Anzeichen einer Nierenerkrankung. Die Nieren können den Urin nicht mehr ausreichend konzentrieren, wodurch das Tier mehr Flüssigkeit verliert und versucht, dies durch vermehrtes Trinken auszugleichen.
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust: Durch die Anreicherung von Abfallprodukten im Körper kann es zu Übelkeit und Appetitlosigkeit kommen.
  • Erbrechen und Durchfall: Auch diese Symptome können durch die verminderte Nierenfunktion verursacht werden.
  • Müdigkeit und Schwäche: Die verminderte Produktion von Erythropoetin, einem Hormon, das die Bildung von roten Blutkörperchen anregt, kann zu Anämie und damit zu Müdigkeit und Schwäche führen.
  • Dehydration: Durch den erhöhten Flüssigkeitsverlust kann es zu Austrocknung kommen.
  • Mundgeruch: Ein ammoniakartiger Mundgeruch kann ein Anzeichen für eine Anreicherung von Harnstoff im Blut sein.
  • Veränderungen im Verhalten: Ihr Tier kann apathisch, desorientiert oder reizbar wirken.

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei Ihrem Tier feststellen, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können dazu beitragen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität Ihres Tieres zu verbessern.

Diagnose von Nierenerkrankungen

Um eine Nierenerkrankung zu diagnostizieren, wird Ihr Tierarzt verschiedene Untersuchungen durchführen:

  • Blutuntersuchung: Hierbei werden verschiedene Parameter wie Kreatinin, Harnstoff und Phosphat gemessen. Erhöhte Werte können auf eine Nierenfunktionsstörung hinweisen.
  • Urinuntersuchung: Die Urinanalyse gibt Aufschluss über die Konzentrationsfähigkeit der Nieren, das Vorhandensein von Proteinen, Blut oder Entzündungszellen im Urin.
  • Blutdruckmessung: Hoher Blutdruck kann eine Folge von Nierenerkrankungen sein und die Nierenfunktion zusätzlich schädigen.
  • Ultraschalluntersuchung: Mittels Ultraschall können die Nieren dargestellt und Veränderungen wie Zysten, Tumore oder Nierensteine erkannt werden.
  • Röntgenuntersuchung: In einigen Fällen kann eine Röntgenaufnahme hilfreich sein, um beispielsweise Nierensteine zu erkennen.

Anhand der Ergebnisse dieser Untersuchungen kann Ihr Tierarzt eine Diagnose stellen und einen individuellen Behandlungsplan für Ihr Tier erstellen.

Nierendiätfutter: Die Grundlage der Behandlung

Eine spezielle Nierendiät ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Nierenerkrankungen. Nierendiätfutter ist so zusammengesetzt, dass es die Nieren entlastet und die Symptome der Erkrankung lindert. Achten Sie beim Kauf von Nierendiätfutter auf folgende Kriterien:

  • Reduzierter Proteingehalt: Ein niedrigerer Proteingehalt entlastet die Nieren, da weniger Abfallprodukte abgebaut werden müssen. Allerdings sollte der Proteingehalt nicht zu niedrig sein, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
  • Reduzierter Phosphorgehalt: Ein erhöhter Phosphatspiegel im Blut kann die Nierenfunktion zusätzlich schädigen. Nierendiätfutter enthält daher weniger Phosphor.
  • Reduzierter Natriumgehalt: Ein niedrigerer Natriumgehalt kann helfen, den Blutdruck zu senken.
  • Erhöhter Gehalt an Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren können entzündungshemmend wirken und die Nierenfunktion unterstützen.
  • Hohe Verdaulichkeit: Gut verdauliches Futter entlastet den Stoffwechsel und sorgt dafür, dass die Nährstoffe optimal aufgenommen werden können.

Wir bieten eine große Auswahl an hochwertigen Nierendiätfuttersorten für Hunde und Katzen verschiedener Hersteller. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, welche Sorte für Ihr Tier am besten geeignet ist.

Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Nierenfunktion

Zusätzlich zur Nierendiät können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel die Nierenfunktion unterstützen und die Symptome der Erkrankung lindern:

  • Phosphatbinder: Diese binden Phosphat im Darm und verhindern so, dass es ins Blut aufgenommen wird.
  • Kaliumcitrat: Kaliumcitrat kann helfen, den Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren und die Bildung von Nierensteinen zu verhindern.
  • Omega-3-Fettsäuren: Wie bereits erwähnt, können Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken und die Nierenfunktion unterstützen.
  • B-Vitamine: B-Vitamine sind wichtig für den Stoffwechsel und können bei Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust helfen.
  • Antioxidantien: Antioxidantien schützen die Nierenzellen vor Schäden durch freie Radikale.
  • Pflanzliche Mittel: Bestimmte pflanzliche Mittel wie Brennnessel, Goldrute oder Mariendistel können die Nierenfunktion unterstützen und die Entgiftung fördern.

Wir bieten eine Vielzahl an hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zur Unterstützung der Nierenfunktion. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, welche Produkte für Ihr Tier sinnvoll sind.

Weitere Tipps für den Alltag mit einem nierenkranken Tier

Neben der richtigen Ernährung und der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln gibt es noch weitere Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Ihrem nierenkranken Tier den Alltag zu erleichtern:

  • Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeitszufuhr: Stellen Sie Ihrem Tier immer frisches Wasser zur Verfügung. Sie können auch Nassfutter füttern oder dem Futter Wasser hinzufügen, um die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen.
  • Vermeiden Sie Stress: Stress kann die Nierenfunktion zusätzlich belasten. Schaffen Sie eine ruhige und entspannte Umgebung für Ihr Tier.
  • Regelmäßige Tierarztbesuche: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Tierarzt sind wichtig, um den Verlauf der Erkrankung zu überwachen und die Behandlung gegebenenfalls anzupassen.
  • Achten Sie auf Veränderungen: Beobachten Sie Ihr Tier aufmerksam und informieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Sie Veränderungen im Verhalten, Appetit oder Urinabsatz feststellen.
  • Liebe und Zuneigung: Geben Sie Ihrem Tier viel Liebe und Zuneigung. Eine positive Einstellung kann die Lebensqualität Ihres Tieres erheblich verbessern.

Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Nierenerkrankung nicht heilbar ist. Ziel der Behandlung ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität Ihres Tieres so lange wie möglich zu erhalten. Mit Ihrer Liebe, Geduld und der richtigen Unterstützung können Sie Ihrem nierenkranken Tier ein würdevolles und erfülltes Leben ermöglichen.

FAQ – Häufige Fragen zu Nierenerkrankungen bei Haustieren

Was ist der Unterschied zwischen akuter und chronischer Niereninsuffizienz?

Die akute Niereninsuffizienz tritt plötzlich auf und kann durch verschiedene Ursachen wie Vergiftungen, Infektionen oder Medikamente ausgelöst werden. Sie ist oft mit starken Symptomen verbunden und erfordert eine sofortige tierärztliche Behandlung. Im besten Fall kann sich die Nierenfunktion nach erfolgreicher Behandlung wieder vollständig erholen.

Die chronische Niereninsuffizienz (CNI) entwickelt sich hingegen langsam über Monate oder Jahre. Sie ist meist die Folge von altersbedingten Verschleißerscheinungen oder Vorerkrankungen. Die Nierenfunktion verschlechtert sich fortschreitend, und die Symptome sind oft unspezifisch und entwickeln sich langsam. Eine Heilung ist in der Regel nicht möglich, aber mit der richtigen Behandlung kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt und die Lebensqualität des Tieres verbessert werden.

Wie kann ich einer Nierenerkrankung bei meinem Haustier vorbeugen?

Obwohl nicht alle Nierenerkrankungen vermeidbar sind, können Sie durch folgende Maßnahmen das Risiko minimieren:

  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen: Lassen Sie Ihr Tier regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen, insbesondere wenn es älter wird. So können Nierenerkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.
  • Hochwertiges Futter: Füttern Sie Ihrem Tier ein hochwertiges Futter, das auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Vermeiden Sie minderwertiges Futter mit einem hohen Anteil an künstlichen Zusätzen.
  • Ausreichend Flüssigkeitszufuhr: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Tier immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung hat.
  • Vermeiden Sie giftige Substanzen: Achten Sie darauf, dass Ihr Tier keinen Zugang zu giftigen Substanzen wie Reinigungsmitteln, Frostschutzmittel oder bestimmten Pflanzen hat.
  • Zahngesundheit: Schlechte Zahngesundheit kann zu Entzündungen führen, die die Nierenfunktion beeinträchtigen können. Sorgen Sie für eine gute Zahnhygiene bei Ihrem Tier.
  • Gewichtskontrolle: Übergewicht kann die Nierenfunktion belasten. Achten Sie auf ein gesundes Gewicht bei Ihrem Tier.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei Nierenerkrankungen?

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Nierenerkrankungen. Eine spezielle Nierendiät kann die Nieren entlasten und die Symptome der Erkrankung lindern. Sie sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Reduzierter Proteingehalt: Entlastet die Nieren, da weniger Abfallprodukte abgebaut werden müssen.
  • Reduzierter Phosphorgehalt: Verhindert eine weitere Schädigung der Nieren durch einen erhöhten Phosphatspiegel im Blut.
  • Reduzierter Natriumgehalt: Kann helfen, den Blutdruck zu senken.
  • Erhöhter Gehalt an Omega-3-Fettsäuren: Wirkt entzündungshemmend und kann die Nierenfunktion unterstützen.
  • Hohe Verdaulichkeit: Entlastet den Stoffwechsel und sorgt dafür, dass die Nährstoffe optimal aufgenommen werden können.

Es ist wichtig, dass Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten lassen, welche Nierendiät für Ihr Tier am besten geeignet ist. Eine Umstellung auf Nierendiätfutter sollte immer schrittweise erfolgen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Kann ich meinem nierenkranken Tier auch selbstgekochtes Futter geben?

Es ist grundsätzlich möglich, einem nierenkranken Tier selbstgekochtes Futter zu geben. Allerdings ist es wichtig, dass Sie sich dabei von einem Tierernährungsberater oder Ihrem Tierarzt beraten lassen. Eine selbstgekochte Nierendiät muss sorgfältig zusammengestellt sein, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge enthalten sind und die Nieren nicht unnötig belastet werden. Eine unausgewogene selbstgekochte Diät kann zu Mangelerscheinungen oder einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen.

Wie lange kann mein Tier mit einer Nierenerkrankung leben?

Die Lebenserwartung eines Tieres mit Nierenerkrankung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Schweregrad der Erkrankung, dem Alter des Tieres, der zugrunde liegenden Ursache und der Wirksamkeit der Behandlung. Einige Tiere können mit einer Nierenerkrankung noch viele Jahre ein gutes Leben führen, während andere schneller erkranken. Mit der richtigen Behandlung, einer angepassten Ernährung und einer liebevollen Betreuung können Sie die Lebensqualität und Lebenserwartung Ihres Tieres jedoch deutlich verbessern.

Welche Rolle spielen Phosphatbinder bei Nierenerkrankungen?

Phosphatbinder sind Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die im Darm Phosphat binden und so verhindern, dass es ins Blut aufgenommen wird. Bei Nierenerkrankungen können die Nieren Phosphat nicht mehr ausreichend ausscheiden, was zu einem erhöhten Phosphatspiegel im Blut führt. Dies kann die Nierenfunktion zusätzlich schädigen und zu weiteren Komplikationen wie Nierenverkalkungen führen. Phosphatbinder helfen, den Phosphatspiegel im Blut zu senken und die Nieren zu entlasten.

Was bedeutet „SDMA“ bei Nierenerkrankungen?

SDMA steht für „Symmetric Dimethylarginine“ und ist ein Biomarker, der zur Früherkennung von Nierenerkrankungen bei Hunden und Katzen eingesetzt wird. SDMA wird von den Nieren ausgeschieden, und erhöhte Werte im Blut können auf eine Nierenfunktionsstörung hinweisen, oft bevor andere Nierenwerte wie Kreatinin ansteigen. Die SDMA-Messung ermöglicht eine frühere Diagnose und Behandlung von Nierenerkrankungen, was die Prognose verbessern kann.

Wie oft sollte ich mit meinem nierenkranken Tier zum Tierarzt gehen?

Die Häufigkeit der Tierarztbesuche hängt vom Schweregrad der Erkrankung und dem individuellen Zustand Ihres Tieres ab. In der Regel sind zu Beginn der Behandlung häufigere Kontrolluntersuchungen notwendig, um den Verlauf der Erkrankung zu überwachen und die Behandlung gegebenenfalls anzupassen. Später können die Abstände zwischen den Besuchen verlängert werden. Ihr Tierarzt wird Ihnen einen individuellen Behandlungsplan empfehlen, der die Häufigkeit der Kontrolluntersuchungen beinhaltet.